Essen begleitet uns jeden Tag und ist doch viel mehr als reine Notwendigkeit. Es steht für Genuss und Verzicht, Erinnerung und Gewohnheit, Gemeinschaft und Status, für Trost ebenso wie für Überfluss.
Die Ausstellung nimmt genau diese Widersprüche in den Blick. Mit Arbeiten von
Bianca Kennedy, Jaemin Lee, Timur Lukas, Lulu MacDonald, Sarah Mayoral, Allis Muellerschoen, Luzie Grace Münzer, Eduardo Palomares, Regina Potomkina, Laurentius Sauer, Tom Schmelzer, Niloufar Shirani, Nata Togliatti, Vincent Vandaele, Yiming Wang, Vadim Yasnogorodskiy, Esther Zahel und Janka Zöller
versammelt sie sehr unterschiedliche Perspektiven auf Nahrung, Konsum, Begehren und gesellschaftliche Strukturen – sinnlich, spielerisch, kritisch und manchmal mit einem Augenzwinkern.
Was wir essen, wie wir essen und mit wem wir essen, erzählt viel über uns selbst. Nahrung ist mit Herkunft und Erinnerung verbunden, mit Ritualen und Zugehörigkeit, aber auch mit Macht, Ungleichheit und Verantwortung.